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Das Gehirn eines Spielsüchtigen

Jetzt erfahren, wie sich das Gehirn eines Süchtigen verändert - Auf- und Abbau von Nervenbahnen - Ausschüttung von Dopamin- Einsetzende Toleranz - Hier informieren!

Das richtet eine Glücksspielsucht im Gehirn an

Die Zahlen und Daten zum Thema Spielsucht sind erschreckend, wie sich schon allein am Teilbereich Glücksspiel leicht erkennen lässt. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben in Deutschland ca. 430.000 Menschen ein problematisches Glücksspielverhalten oder leiden an einer Glücksspielsucht. Doch wie kommt es eigentlich dazu und welche Prozesse laufen im Gehirn eines Spielsüchtigen ab? Diesen Fragen werden wir nachfolgend etwas genauer auf den Grund gehen, dargestellt am Beispiel der Glücksspielsucht.

Das Gehirn – Ein Organ im Wandel

Das menschliche Gehirn ist ein sehr komplexes Organ und ein wahres Wunderwerk der Natur: Ständig werden neue Reize aufgenommen und verarbeitet und vieles mehr. Dabei befindet sich das Gehirn in einem ständigen Wandel: Neue Verknüpfungen zwischen den Synapsen werden aufgebaut, andere werden hingegen wieder abgebaut, wenn sie nicht länger benötigt werden. Besonders gravierenden Einfluss auf das Gehirn können dabei Substanz- und andere Süchte haben.

Das Belohnungszentrum wird aktiv

Beim Spielen werden im Gehirn des Spielers verschiedene Hormone und Botenstoffe freigesetzt. Hierzu gehört zum Beispiel Dopamin, das im Spieler ein Wohlgefühl hervorrufen kann und übrigens auch bei substanzgebundenen Süchten eine wichtige Rolle spielt. Führt eine bestimmte Handlung zu einem derartigen Wohlgefühl, werden die hiermit in Verbindung stehenden Nervenbahnen weiter gestärkt und ausgebaut. Dabei zeigt sich übrigens ein verblüffender Umstand: Das menschliche Gehirn unterscheidet nicht klar zwischen tatsächlichen Gewinnen und Beinahe-Gewinnen. Wenn der Spieler also knapp einen richtig großen Gewinn verpasst, mag er sich hierüber sicher kurz ärgern – das Belohnungszentrum im Hirn des Spielers ist dennoch aktiv. Selbstverständlich möchte der Spieler das beschriebene Glücksgefühl immer wieder erleben und spielt daher auch immer wieder. So werden die entsprechenden Synapsen weiter ausgebildet und die Nervenbahnen festigen sich nach und nach, während andere Verbindungen abgebaut werden.

Zunehmende Toleranz und Steigerung der Dosis

Im Falle einer Spielsucht bekommt diese neue Struktur der Nervenbahnen einen immer größeren Einfluss auf den Spieler, seine Gedanken drehen sich mehr und mehr um das Glücksspiel. Sobald er das Spiel beendet, empfindet er ein Gefühl von Traurigkeit und Leere – und möchte daher natürlich so schnell wie möglich das Spielen mit einer neuen Runde fortsetzen. Der so entstehende Suchtdruck nimmt mit der Zeit immer weiter zu und es fällt dem betroffenen Spieler daher immer schwerer, ein Spiel zu beenden oder einen bunt blinkenden Spielautomaten links liegen zu lassen. Hier greift zudem ein weiterer Effekt, der den Suchtdruck zusätzlich ansteigen lässt: Ähnlich wie bei anderen Süchten auch, bildet sich nach und nach eine stärker werdende Toleranz aus und das ausgelöste Wohlbefinden wird mit der Zeit geringer. Um ein ähnliches Glücksgefühl wie zu Beginn zu erfahren, muss der Süchtige die Dosis steigern. Übertragen auf die Spielsucht bedeutet das, er muss immer häufiger und um immer größere Beträge spielen, damit er einen zufriedenstellenden “Kick” erleben kann.

Schwieriger Weg aus der Sucht

Der Weg aus der Sucht ist in den meisten Fällen sehr schwierig, die Betroffenen erwartet hier zumeist ein langer und beschwerlicher Kampf, häufig kann nur eine langwierige Therapie helfen. Schließlich gilt es, die über einen für gewöhnlich sehr lang andauernden Zeitraum ausgebildeten problematischen Nervenbahnen des Sucht- Gehirns wieder abzubauen. Eine vollständige Rückbildung ist dabei leider nicht zu erreichen. Daher ist es umso wichtiger, Präventivmaßnahmen zu beachten und die ersten Anzeichen eines problematischen Spielverhaltens zu erkennen, um eine Sucht verhindern zu können.


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